
Studierende der FH Aachen auf Jobexpedition zur regio iT GmbH und zur synaix Gesellschaft für angewandte Informations-Technologien mbH Aachen.
21 Studierende des Studiengangs M.Eng. Informati-on Systems Engineering der FH Aachen unter Leitung von Prof. Dr. Marko Schuba und Dipl.-Ing. Hans Höfken, Lehrgebiet Datennetze, IT-Sicherheit und IT-Forensik im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der FH Aachen, brachen mit dem Bus zur Jobexpedition zu zwei Aachener IT-Unternehmen auf.
Der erste Stopp wurde beim kommunalen IT-Dienstleister regio iT in der Lombardenstraße gemacht. Stephan von Helden, Ausbildungsleiter der regio iT, freute sich: „Dass wir uns über die Vermittlung fachlicher Inhalte im Rahmen der Jobexpedition als interessanter Arbeitgeber darstellen können, ist für uns eine gute Möglichkeit, Studierende auf unser Unternehmen aufmerksam zu machen – und sie für einen Einstieg über ein Praktikum, eine Abschlussarbeit oder gleich den Direkteinstieg zu gewinnen“. Bei der regio iT ging es dazu zunächst einmal ins Rechenzentrum, in dem sich die Studierenden beeindruckt umschauten. Nach einem anschließenden Fachvortrag nutzten die Studierenden die Gelegenheit um Fragen zu stellen, bevor es zurück zum Bus und auf zum nächsten Unternehmen ging.
Der zweite Halt wurde im Süsterfeld bei der synaix Gesellschaft für angewandte Informations-Technologien mbH gemacht. In der lockeren Atmosphäre der „Kommunikationszone“, wie der zentrale Treffpunkt der Mitar-beiter bei synaix offiziell genannt wird, nahmen die Studierenden Platz. Fachlich wurden zunächst gemeinsam die Themen Compliance und Sicherheit - eine integrierte Gesamtleistung als Kundenanforderung - erörtert, bevor Fragen zu Einstiegsmöglichkeiten gestellt wurden. „Für uns ist die Jobexpedition eine gute Gelegenheit unser Unternehmen vorzustellen und in den direkten Kontakt mit den Studierenden zu treten“, so Stefan Fritz, Geschäftsführer der synaix.
Auf dem Rückweg zur FH Aachen auf der Eupener Straße bemerkte Prof. Dr. Marko Schuba: „Für unsere Studierenden bietet die Jobexpedition einen sehr guten Rahmen, Inhalte von Lehrveranstaltungen im praktischen Einsatz bei Unternehmen zu sehen. Deshalb erachte ich solche Expeditionen als wichtige Ergänzung. Und nebenbei lernen die Studierenden potenzielle Arbeitgeber in der Region kennen."
Die Jobexpedition wurde durch das regionale Job- und Karriereportal karriere.ac in Kooperation mit dem Projekt TeTRRA organisiert. Mit dem Format soll Studierenden der FH Aachen die Möglichkeit geboten werden, regionale Unternehmen zu besuchen und als potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen.
Weitere Informationen zur Jobexpedition unter www.karriere.ac.

Region Aachen. Den Startschuss für eine regionale Fachkräfteinitiative gaben jetzt Vertreter aus Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Kommunen und Hochschulen.
„Gemeinsam wollen wir aktiv werden, um einem drohenden Fachkräftemangel auf dem regionalen Arbeitsmarkt entgegen zu wirken“, gibt AGIT-Geschäftsführer Ulrich Schirowski das Ziel der Fachkräfteinitiative vor. Die Region hat in Abstimmung mit dem Arbeits- und dem Wirtschaftsministerium des Landes einen Handlungsplan zur Fachkräftesicherung in den nächsten Jahren entwickelt. In acht Handlungsfeldern wollen Arbeitsagenturen, Kammern, Verbände, kommunale und regionale Wirtschaftsförderungen, Jobcenter, Hochschulen und Gewerkschaften gemeinsam mit Unternehmen in den nächsten Jahren aktiv werden. „Gewinnung und Bindung von Nachwuchs, Fachkräfteentwicklung in Unternehmen und die Erhöhung des Erwerbspersonenpotenzials, beispielsweise über eine Steigerung der Frauenerwerbsquote, sind zentrale Aufgaben Wirtschafts- und Arbeitsmarktpartner“, erläutert Gabriele Hilger, Leiterin der Agentur für Arbeit Aachen. Die Bundesagentur für Arbeit hat bereits im letzten Jahr eine Verringerung des Arbeitskräftepotenzials von bundesweit 15% bis zum Jahr 2025 errechnet. Wie groß die Fachkräftelücke für die Unternehmen in der Region Aachen werden kann, wollen Industrie- und Handelskammer und Bundesagentur für Arbeit mit einem regionalen Fachkräftemonitoring untersuchen. Mit den Daten aus dem Arbeitsmarktmonitor der Bundesagentur für Arbeit und dem neuen Fachkräftemonitor der nordrhein-westfälischen Industrie- und Handelskammern kann in Zukunft genauer prognostiziert werden, in welchen Branchen und Berufen ein Arbeitskräftemangel droht. „Bereits jetzt haben Unternehmen, beispielsweise in der Gesundheits- oder IT-Branche Schwierigkeiten, Fachkräfte zu finden. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird sich dieser Trend fortsetzen, auch wenn wir keinen flächendeckenden Fachkräftemangel für alle Branchen und Berufe erwarten“, so Fritz Rötting, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Aachen zu den ersten Ergebnissen des Monitorings. „Wir werden die Analyseergebnisse auch nutzen, um die Unternehmen im Kammerbezirk zu informieren und ihnen eine Fachkräfteberatung anbieten“, so Rötting weiter. Auch für Nicole Tomys, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Aachen, hat die Fachkräfteberatung Priorität: „Für kleine und mittlere Unternehmen ist die Gewinnung von gut ausgebildeten Mitarbeitern oft schwieriger als für Großunternehmen. Deswegen haben wir einen Betriebsberater mit der Spezialisierung Personalentwicklung eingestellt. Seit heute ist unsere App „Lehrstellenradar“ online und hilft, das Matching zwischen Jugendlichen zeitgemäß und schneller zu gestalten. Ab Juni starten wir das Kooperationsprojekt RESET mit der Fachhochschule Aachen. Es zeigt Karrierewege im Handwerk für Studienabbrecher auf.“ Auch das Projekt SWITCH der Stadt Aachen nutzt diese Potenziale: 75 Studienabbrecherinnen und –abbrechern wird eine auf 18 Monate verkürzte Ausbildung in Berufen mit Nachwuchsengpässen ermöglicht.
Die Wirtschaftsförderungen aus Stadt, Städteregion und den Kreisen Euskirchen und Heinsberg beteiligen sich gemeinsam mit der AGIT mit dem Projekt „Fachkräfteentwicklung in den regionalen Kompetenzfeldern“ an der Initiative. „Die Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstum in den Branchen, in denen die Region Aachen besondere Stärken hat, ist für uns von zentraler Bedeutung“, so Dieter Begaß, Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen und Vorsitzender des Fachausschusses Arbeit der Region.
Die Förderung junger Talente, die nachträgliche Qualifizierung Un- und Angelernter, die Steigerung der Frauenerwerbstätigkeit und die Förderung junger Talente sind weitere Schwerpunkte der Initiative. Das neue gegründete Kompetenzzentrum Frau und Beruf ist ebenso in die Fachkräfteinitiative eingebunden wie die Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf.
Ausgebaut wird mit der regionalen Fachkräfteinitiative das regionale Portal karriere.ac. „Hier werden wir alle unsere Aktivitäten bündeln und sichtbar machen“, sagt Ulrich Schirowski.
Unterstützt wird die regionale Fachkräfteinitiative durch das Land NRW und die Europäische Union. Projekte zur Fachkräftesicherung können mit 50% der Kosten gefördert werden. Beratung dazu gibt es bei der Regionalagentur Aachen – AGIT mbH, 0241/963-1925.
Ansprechpartnerin:
Regionalagentur Aachen - AGIT mbH
Elke Breidenbach
Tel. +49 (0)241/963-1925
breidenbach@regionalagentur-aachen.de
www.karriere.ac
Foto (v.l.n.r.): Petra Pauli (VUV-Vereinigte Unternehmerverbände Aachen e.V.), Gregor Jansen (Bildungsdezernent der StädteRegion Aachen), Bernhard Stier (Kreis Düren/jobcom Düren), Gabriele Hilger (Leiterin der Agentur für Arbeit Aachen), Fritz Rötting (Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Aachen), Axel Wahlen (stellv. Geschäftsführer der WFG im Kreis Heinsberg mbH), Jolanda Hoppe (Leiterin des Kompetenzzentrums Frau und Beruf - AGIT mbH), Dieter Begaß (Leiter Fachbereich Wirtschaft der Stadt Aachen), Nicole Tomys (stellv. Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Aachen) und Elke Breidenbach (Leiterin der Regionalagentur Aachen-AGIT mbH). Foto: Andreas Hermann. ⇓
Zusatzinformationen

Aachen, 26.03.2012 Nach einer ersten Informationsveranstaltung des REGINA e.V. und der Agentur für Arbeit Aachen im Januar dieses Jahres stand schnell fest, dass das Interesse der Aachener IT-Unternehmen an Fachkräften aus EU-Staaten groß ist. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit vermittelt Bewerber aus ganz Europa nach Deutschland. Unternehmen bietet die ZAV die Möglichkeit an Rekrutierungsveranstaltungen beispielsweise in Spanien, Griechenland, Italien oder Bulgarien teilzunehmen. Im Vorfeld solcher Jobmessen veröffentlicht die ZAV europaweit die Stellenangebote und führt gezielt eine Vorauswahl unter den Bewerbern durch. Die fachliche Qualifikation, aber auch die Deutschkenntnisse der Kandidaten spielen eine entscheidende Rolle. Unternehmen, die mit ins Ausland reisen, können sich vor Ort in Vorstellungsgesprächen ein konkretes Bild von den Bewerbern machen. Der Service der ZAV ist eine Ergänzung des Angebots der Agentur für Arbeit vor Ort.
Veranstaltungen an Hochschulen im Ausland bieten auch die Gelegenheit, sich als interessanter Arbeitgeber einem breiten Publikum zu präsentieren. Die Teilnahme daran ist jedoch nicht nur den Mitgliedern des REGINA e.V. vorbehalten. Unternehmen der Region Aachen sind herzlich eingeladen, sich ebenfalls daran zu beteiligen. Die ZAV berät interessierte Unternehmen über die entsprechenden Angebote.
Weitere Informationen finden Sie auf www.karriere.ac.
Kontakt:
REGINA e.V.
Frau Daria Adenaw M.A.
Dennewartstr. 25-27
52068 Aachen
Tel: 0241 – 80 94 565
E-Mail: regina@rwth-aachen.de
Aachen, 27.02.2012 Fachkräfte sind zum heiß umworbenen Gut und damit zum kritischen Faktor für das Wachstum von Unternehmen und für die Entwicklung ganzer Regionen geworden. Die AGIT mbH, die Regionalagentur Aachen und die Cluster- und Netzwerkinitiativen haben mit karriere.ac gemeinsam ein regionales Job- und Karriereportal aufgebaut. Unterstützt wird die Initiative von der IHK Aachen, den beiden Hochschulen RWTH und FH Aachen sowie von den Wirtschaftsförderungen der Gebietskörperschaften. „Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Fachkräftemangels wollen wir regionalen Unternehmen die Möglichkeit geben, mit karriere.ac gezielt Fachkräfte zu rekrutieren“, so Ulrich Schirowski, Geschäftsführer der AGIT mbH.
Jedes Jahr verlassen rund 5.000 Absolventen die RWTH Aachen und die FH Aachen – eigentlich hervorragende Bedingungen für die ansässigen Unternehmen. Häufig zieht es die Absolventen jedoch in den Süden der Republik und die Region Aachen verliert hochqualifizierte Fachkräfte. „Es gibt aber auch viele Absolventen, die nach Ihrem Abschluss gerne in der Region Aachen bleiben möchten, oftmals aber nicht wissen, welche potenziellen Arbeitgeber es in Ihrem Fachbereich gibt – hier soll karriere.ac Abhilfe schaffen“, erklärt Nina Walkenbach, Mitarbeiterin der Regionalagentur Aachen – AGIT mbH. Ziel sei es, den regionalen Arbeitsmarkt für Studierende und Absolventen, Fachkräfte mit Berufsabschlüssen, Bewerber mit Berufserfahrung sowie Bewerber von außerhalb, transparenter zu gestalten.
Dass dies von den Unternehmen bereits genutzt wird zeigt, ein Blick auf karriere.ac. Über 20 regionale Unternehmen sind mit rund 250 Stellenanzeigen bereits vertreten. Für einen Jahresbeitrag können Unternehmen ganzjährig Stellenanzeigen schalten und sich als attraktiver Arbeitgeber in der Unternehmensdatenbank mit einem Kurzprofil und Ihrem Logo darstellen. Als eines der ersten Unternehmen war die synaix – Gesellschaft für angewandte Informations-Technologien mbH dabei. Stefan Fritz, Geschäftsführer der synaix GmbH freut sich über das neue Job- und Karriereportal karriere.ac: „Die Idee, Fach- und Führungskräfte der Region Aachen mit einem eigenen Job- und Karriereportal anzusprechen, halten wir für sehr sinnvoll“, erläutert Stefan Fritz, Geschäftsführer der synaix GmbH. „Daher begrüßen und unterstützen wir die Initiative karriere.ac und nutzen sie gerne zur regionalen Fachkräftegewinnung. Als IT-Unternehmen spüren wir den Fachkräftemangel schon jetzt sehr deutlich.“ Das kann auch Rolf Geisen, stellv. Vorstandsvorsitzender des REGINA e.V. bestätigen: „Die synaix GmbH ist kein Einzelfall. Unsere Mitglieder suchen alle händeringend nach Fachkräften. karriere.ac kommt da zum richtigen Zeitpunkt – nicht nur für IT-Unternehmen“.
Damit das Portal für Fachkräfte auf Jobsuche noch interessanter wird, ist ein breiter Branchenmix von Bedeutung. Elke Breidenbach, Leiterin der Regionalagentur Aachen – AGIT mbH ergänzt: „Uns ist es wichtig, dass Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen auf karriere.ac vertreten sind. Nur dann bildet das Portal die regionale Wirtschaft und damit die Berufs- und Karrieremöglichkeiten in der Region Aachen ab.“
Neben dem Job- und Karriereportal profitieren die Unternehmen auch von Netzwerktreffen für Personalverantwortliche, in dem sie Bedarfe diskutieren und gemeinsame Strategien entwickeln. Eine Veranstaltungsreihe über aktuelle Personalthemen ist derzeit in Planung. Des Weiteren bietet karriere.ac verschiedene Veranstaltungsformate an, um Unternehmen Studierenden und Absolventen in Kontakt zu bringen. Ulrich Schirowski ergänzt dazu: „Mit dem Job- und Karriereportal und den verschiedenen Veranstaltungsformaten möchten wir den regionalen Unternehmen eine sinnvolle Unterstützung im „Kampf um die besten Köpfe“ bieten. Dies kann uns nur gelingen, wenn sich die Region gemeinsam aufstellt und viele Unternehmen diese Initiative unterstützen.“
Die Pressemitteilung als PDF finden Sie hier.
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter walkenbach@regionalagentur-aachen oder telefonisch unter 0241 963-1923.

Aachen. Studium fertig und nun? Um Studierenden interessante Arbeitgeber in der Region Aachen vorzustellen, lädt das regionale Karriereportal karriere.ac regionale Arbeitgeber ein, sich im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Arbeiten bei…“ des Career Centers der RWTH Aachen vorzustellen.
Am kommenden Donnerstag, den 26.01.2012, werden Vertreter der Unternehmen BET Aachen, STAWAG und Trianel GmbH den Studierenden vorstellen welche Einstiegsmöglichkeiten Sie zu bieten haben. Neben den Personalverantwortlichen werden auch Young Professionals aus den Unternehmen von Ihrem Arbeitsalltag berichten. Die regionalen Unternehmen spüren den Fachkräftemangel schon heute und nutzten die Veranstaltung, um aktiv um Fachkräfte zu werben.
Programm:
Nach den Präsentationen bekommen die Studierenden die Gelegenheit bei einem kleinen Imbiss auch persönlich mit den Vertretern der Unternehmen ins Gespräch zu kommen.
Weitere Infos unter www.karriere.ac oder bei der Regionalagentur Aachen – AGIT mbH, Tel: 0241-9631920

Aachener Nachrichten/Aachener Zeitung
Jülich. Kennenlernen - das war das Ziel von 23 Studenten und Absolventen der RWTH und der FH Aachen, die sich auf die von der Regionalagentur Aachen - AGIT mbH organisierten «karriereTour» begaben.
Zunächst wurden das Forschungszentrum selbst und verschiedene Einstiegsmöglichkeiten für die Ingenieure und Naturwissenschaftler in Vorträgen vorgestellt. Eine Rundfahrt über das Gelände vermittelte anschließend einen Eindruck von der Größe der Einrichtung der Helmholtz-Gemeinschaft.
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